Für
Schaafheim
CDU Schaafheim

CDU Schaafheim nominiert Daniel Rauschenberger einstimmig als Bürgermeisterkandidaten

Der CDU-Gemeindeverband Schaafheim hat Daniel Rauschenberger einstimmig als Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 13. September 2026 nominiert.

Der Vorsitzende des Gemeindeverbandes, Sascha Mämecke, würdigte in seiner Rede die vergangenen fünf Jahre als außergewöhnlich anspruchsvolle Phase. Rauschenberger habe sein Amt zu Beginn der Corona-Pandemie angetreten – in einer Zeit großer Unsicherheit. Es folgten wegbrechende Steuereinnahmen, Energiekrise und Inflation infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sowie kontrovers geführte Debatten um Windkraft und Kiesabbau.

Mämecke betonte, dass Rauschenberger in dieser Situation Verantwortung übernommen und die Gemeinde verlässlich geführt habe. Mit einem augenzwinkernden Hinweis auf die „sehr kämpferischen und intensiven Debatten von ungefähr einer Minute“ stellte er fest, dass der Vorstand einstimmig beschlossen habe, Daniel Rauschenberger erneut als Bürgermeisterkandidaten vorzuschlagen.

In seiner Bewerbungsrede zog Rauschenberger eine umfassende Bilanz seiner ersten Amtszeit. Zu den zentralen Projekten zählen der Anbau und die Erweiterung der Kita Mosbach, die trotz stark gestiegener Baupreise im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen umgesetzt wurde. Die Vergabe an einen Generalunternehmer sowie eine frühzeitig eingerichtete Interimslösung hätten zusätzliche Betreuungskapazitäten geschaffen. Auch die Errichtung der Waldkita wurde als wichtiger Baustein der Betreuungsinfrastruktur hervorgehoben.

Weitere Schwerpunkte waren die aktive Begleitung der Weiterentwicklung der Eichwaldschule, die strukturierte Planung des Windparks im Bachgau mit dem Ziel regionaler Wertschöpfung sowie die sachliche und rechtssichere Behandlung von Bürgerbegehren und Transparenzfragen.

Darüber hinaus verwies Rauschenberger auf Investitionen in die kommunale Infrastruktur – unter anderem den neuen Trausaal, die technische Modernisierung der Kulturhalle sowie organisatorische Weiterentwicklungen im Rathaus. Auch der Ausbau digitaler Angebote, die flächendeckende Breitbandversorgung, Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und konkrete Schritte zur Klimaanpassung – etwa durch Wärmepumpen- und Pelletlösungen in kommunalen Gebäuden – seien Teil einer langfristig angelegten Gemeindeentwicklung.

„Stabilität heißt für mich nicht Stillstand“, erklärte Rauschenberger. „Wir haben in schwierigen Zeiten Verantwortung übernommen und unsere Gemeinde weiterentwickelt. Diesen Weg möchte ich gemeinsam fortsetzen.“

Abschließend dankte er ausdrücklich den Mitgliedern der kommunalen Gremien sowie den Mitarbeitenden der Verwaltung für die gemeinsame Arbeit der vergangenen Jahre.

Mit der einstimmigen Nominierung stellt die CDU Schaafheim frühzeitig die Weichen für die Bürgermeisterwahl im September 2026.